Tischtennis und Bürgerschaftliches Engagement

Tischtennis ist das schnellste Rückschlagspiel der Welt – wie jeder Sport kommt er nicht ohne bürgerschaftliches Engagement und politische Unterstützung aus. Das gilt auch für den relativ kleinen Berliner Tischtennis Verband, der im Rahmen der kleineren Tischtennisverbände in Deutschland eine dafür beachtliche Erfolgsbilanz aufweisen kann. In starkem Masse hat man es hier mit einem Nähe- oder Betroffenheitsengagement zu tun. Zwei Hauptquellen lassen sich ausmachen: zum Einen TischtennispsielerInnen, für die das “ihr” Sport ist, den sie dann auch als Funktionär, Trainer oder Geldgeber unterstützen (oder auch gleich Alles zusammen); zum Anderen die Familie von SpielerInnen, zum Beispiel Eltern, die allenthalben Betonplatten und Schullandheimtischtennisspieler sind, aber eben den Sport ihrer Kinder, Partner usw. durch ihr Engagement unterstützen (natürlich gibt es auch Tischtennisspieler, die Eltern sind). Zu der sich für Tischtennis als Sport engagierenden Betonplattenschullandheimtischtennisspielerfraktion, dessen Nachwuchs bei Hertha spielt, gehöre ich in Berlin auch. Deshalb wird hier auch immer wieder für diesen Sport geworben und über das Verhältnis von bürgerschaftlichem Engagement und Tischtennis nachgedacht.